KUNSTHARZ
Vergiss Kompromisse. Ich lasse jedes Original in einem Reinraum mit einem mehrkomponentigen Kunstharz versiegeln — es schützt die Farboberfläche vor UV-Licht, verhindert Vergilbung und gibt dem Relief aus dem Spachtel seine Tiefe.

TECHNIK
Ich trage Acryl in mehreren Schichten mit dem Spachtel auf, statt mit dem Pinsel zu malen. Dabei mische ich Farben direkt auf der Leinwand, ziehe sie übereinander und ritze mit der Kante der Klinge Linien in die noch feuchte Farbe. Das Ergebnis ist ein reliefartiger, dreidimensionaler Farbauftrag — jede Ritzung entsteht einmal und lässt sich nicht wiederholen, auch von mir nicht.
Acryl wird in mehreren Schichten mit dem Spachtel aufgetragen, direkt auf der Leinwand gemischt, mit Ritzungen für die Struktur.
Die Acrylschichten trocknen vollständig durch, bevor die Versiegelung beginnt.
Ein mehrstufiges, glasklares Kunstharz wird aufgetragen — es zieht sich in jede Ritzung und schützt dauerhaft vor UV-Licht.
LUPENEFFEKT
Nach dem vollständigen Durchtrocknen der Acrylschichten wird jedes Original mit einem mehrstufigen, glasklaren Kunstharz übergossen. Das Harz zieht sich in jede Ritzung und jeden Grat und verstärkt so die Tiefenwirkung des Reliefs — aus der Nähe wirkt die Oberfläche, als läge eine Lupe über der Farbe. Gleichzeitig macht die Versiegelung die Fläche kratzfester und schützt sie dauerhaft vor UV-Licht.

FÜR DICH
Kein Firnis, kein Glas, kein Rahmen nötig — die Kunstharz-Oberfläche ist die fertige Oberfläche.
Die Farben bleichen unter normalem Wohnlicht nicht aus.
Die Fläche lässt sich mit einem leicht feuchten, weichen Tuch abwischen, ohne die Versiegelung anzugreifen.
Grössere Formate hängst du am besten auf einem Wanddübel, der für das Gewicht des Keilrahmens ausgelegt ist — auf Anfrage sage ich dir die genauen Masse.
FRAGEN
Nein. Die Leinwand ist auf einem Keilrahmen gespannt und die Kunstharz-Oberfläche ist bereits die fertige, versiegelte Fläche.
Nein. Das Harz ist glasklar und farbneutral — es schützt die Oberfläche, ohne den Farbton zu verändern.